Gesundheit | Koalitionsvertrag
Kürzere Wartezeit auf einen Arzttermin für gesetzlich Versicherte

 In Arbeit Koalitionsvertrag

"Für gesetzlich Versicherte wollen wir die Wartezeit auf einen Arzttermin deutlich reduzieren. Sie sollen sich zukünftig bei Überweisung an einen Facharzt an eine zentrale Terminservicestelle bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) wenden können. Diese vermittelt innerhalb einer Woche einen Behandlungstermin. Für den Termin soll im Regelfall eine Wartezeit von vier Wochen nicht überschritten werden. Gelingt dies nicht, wird von der Terminservicestelle ein Termin außer in medizinisch nicht begründeten Fällen zur ambulanten Behandlung in einem Krankenhaus angeboten. Die Behandlung erfolgt dann zu Lasten des jeweiligen KV-Budgets. Diese Terminservicestellen können in Kooperation mit Krankenkassen betrieben werden."

Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD S. 75


Warten bis der Arzt kommt

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will noch in diesem Jahr einen Gesetzentwurf vorlegen. Damit soll gesetzlich Versicherten garantiert werden, nicht mehr länger als vier Wochen auf einen Facharzttermin warten zu müssen. Klappt dies während dieser Frist nicht, sollen die Patienten zur Behandlung ins Krankenhaus gehen können.

Bei verschiedenen Tests waren gesetzlich Versicherte immer wieder von Fachärzten abgewiesen worden oder bekamen erst nach mehr als einem Monat Wartezeit einen Termin zugesagt.

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