Außenpolitik | Koalitionsvertrag
Entschädigung für Opfer des Nationalsozialismus

 In Arbeit Koalitionsvertrag

"Wir sind uns der historischen Verantwortung für die Überlebenden des Holocaust, die in der NS-Zeit unsägliches Leid erlebt haben, bewusst. Wir wollen daher, dass den berechtigten Interessen der Holocaust-Überlebenden nach einer angemessenen Entschädigung für die in einem Ghetto geleistete Arbeit Rechnung getragen wird."

Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD S. 74


Vereinfachte Rentenleistungen für Ghetto-Überlebende

Für viele dürfte es wohl schon zu spät sein, aber die Regierungsfraktionen haben sich jetzt für eine Verbesserung der sogenannten "Ghetto-Renten" ausgesprochen, also für diejenigen, die in der Zeit des Nationalsozialismus in Ghettos arbeiten mussten. Rund 40.000 Menschen sollen davon profitieren. Bei der Verbesserung handelt es sich vor allem um eine Vereinfachung für die Betroffenen, das Geld auch wirklich zu erhalten, denn die meisten Anträge waren bislang abgelehnt worden. Die Linke fordert eine Einbeziehung weiter Betroffener.

Unsere Wertung

Bis zur endgültigen Abstimmung über das Gesetz bewerten wir das Vorhaben mit "in Arbeit".


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