Gesundheit | Koalitionsvertrag
Betriebliche Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz verknüpfen

 In Arbeit Koalitionsvertrag

"Der Schutz der Beschäftigten vor Gefahren am Arbeitsplatz und die Stärkung der Gesundheit bei der Arbeit ist ein wichtiges Gebot sozialer Verantwortung. Ein deutlicher Hinweis auf die Herausforderungen, die eine sich wandelnde Arbeitswelt für den deutschen Arbeitsschutz bedeutet, ist die drastische Zunahme psychischer Erkrankungen. Unser Leitbild ist ein ganzheitlicher, physische und psychische Belastungen umfassender Gesundheitsschutz bei der Arbeit. Die Zusammenarbeit mit der allgemeinen Gesundheitspolitik wird ausgebaut. Betriebliche Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz werden enger verknüpft. Das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) wollen wir stärken und mehr Verbindlichkeit erreichen."

Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD S. 70


Psychische Belastungen werden untersucht

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat im Gespräch mit der "Rheinischen Post" Ende August 2014 angekündigt, Arbeitnehmer besser vor psychischem Stress schützen zu wollen.

Hierzu hat die Ministerin die "Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin beauftragt, fundiert aufzuarbeiten, ob und wie es möglich ist, Belastungsschwellen festzulegen", sagte Nahles. Erste Ergebnisse sollen demnach 2015 vorliegen. Zur hier erwähnten Stärkung des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM), das längerfristig Erkrankten den Wiedereinstieg in ihren Job erleichtern soll, sagte Nahles nichts.

Unsere Wertung

Diese Ankündigung ist "In Arbeit".


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