Wirtschaft und Energie | Koalitionsvertrag
Zubau von Biomasse begrenzen

 In Arbeit SPD Wahlprogramm Koalitionsvertrag

"Der Zubau von Biomasse wird überwiegend auf Abfall und Reststoffe begrenzt. Dies dient dem Schutz der Natur, vermeidet die „Vermaisung“ der Landschaft und entschärft Nutzungskonkurrenzen. Bestehende Anlagen sollen möglichst bedarfsorientiert betrieben werden, um Vorteile für Systemstabilität zu nutzen. Wir entwickeln ein Gesamtkonzept für Anbau, Verarbeitung und Nutzung von Biomasse unter bioökonomischen Gesichtspunkten. Dabei soll deren Einsatz einen sinnvollen Beitrag zum CO2-Minderungsziel leisten und Nutzungskonkurrenzen mit dem Arten und Naturschutz entschärft werden."

Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD S. 54


Reduktion des Zubaus

Ein Hauptziel der EEG-Reform ist es, Kosten für den Ausbau der Erneuerbaren zu senken, ohne die Klimaziele dabei aufzugeben. Biomasse ist eine der teureren Methoden, Energie zu gewinnen und soll daher weniger gefördert werden. Das kommt auch Forderungen von Naturschützern entgegen, die Kritik an entstehenden Monokulturen in der Landwirtschaft vorgebracht hatten. Ziel der Reform ist es nun, einen jährlichen Zubau von ca. 100 Megawatt zu erreichen. Dieser war in den vergangenen Jahren teils erheblich höher.

Unsere Wertung

Bis zur Umsetzung der Ausbauziele bewerten wir das Versprechen mit “in Arbeit”.

-> Eine Übersicht über die nun beschlossene EEG-Reform mit ihren einzelnen Elementen haben wir unter dem Punkt “Geregelter Ausbaukorridor für erneuerbare Energien” angelegt.


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