Wirtschaft und Energie | Koalitionsvertrag
6,5 GW Leistung duch Windenergiegewinnung auf See bis 2020

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"Wind auf See: Orientiert an den realistischen Ausbaumöglichkeiten legen wir den Ausbaupfad 2020 auf 6,5 GW fest. Um anstehende Investitionen mit langen Vorlaufzeiten bei Offshore-Wind nicht zu gefährden, werden die dafür kurzfristig notwendigen Maßnahmen getroffen. Zur Sicherstellung erfolgt eine Verlängerung des Stauchungsmodells bis zum 31. Dezember 2019. Hierzu ist zeitnah ein Kabinettbeschluss vorgesehen. Für den weiteren Ausbaupfad bis 2030 gehen wir von durchschnittlich zwei Windparks pro Jahr mit einer Leistung von je ca. 400 MW aus, um einen Ausbau von 15 GW bis 2030 zu erreichen."

Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD S. 54


Festhalten an Ausbauzielen

An den bereits im Koalitionsvertrag vereinbarten Zielen wurde beim jetzigen Kompromiss festgehalten. “Bei der Windenergie auf See sollen 6.500 Megawatt bis 2020 und 15.000 Megawatt bis 2030 installiert werden”, heißt es nun in den neuen Zielvorgaben. Das sind nach Einschätzung des Bundesverbands Erneuerbare Energie 1,2 Gigawatt mehr als zwischenzeitlich vorgesehen. Inwiefern der Ausbau diese Größenordnung tatsächlich erreicht, lässt sich frühestens in einige Jahren sagen. Das ist bei den technischen oft anspruchsvollen Windparks oft nicht nur eine politische Frage.

Unsere Wertung

Bis zur Umsetzung der Ausbauziele bewerten wir das Versprechen mit “in Arbeit”.

-> Eine Übersicht über die nun beschlossene EEG-Reform mit ihren einzelnen Elementen haben wir unter dem Punkt “Geregelter Ausbaukorridor für erneuerbare Energien” angelegt.


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