Verkehr, Bau und Stadtentwicklung | Koalitionsvertrag
Keine Kaufprämie für Elektroautos

 Gebrochen Koalitionsvertrag

"Bei der Unterstützung des Markthochlaufs der Elektromobilität setzen wir auf nutzerorientierte Anreize statt auf Kaufprämien. Wir schaffen die Rahmenbedingungen für eine schnelle Kennzeichnung und Markteinführung elektrisch betriebener Fahrzeuge. Der Bund wird seinen Fuhrpark sukzessive umrüsten. Die Zuständigkeit für die Verkehrsforschung werden wir bei dem für Verkehr zuständigen Ministerium bündeln. "

Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD S. 44


4000 € für Elektofahrzeuge, 3000 € für Plug-In Hybride

Für Fahrzeuge mit einem Neupreis unter 60.000 € kann seit Juli 2016 der sogenannte "Umweltbonus" beantragt werden. Gefördert werden Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß von unter 50g/km. Die Liste der förderfähigen Fahrzeuge gibt es beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Für die Kaufprämie stehen laut 1.2 Mrd € zur Verfügung. Ist die Summe verbraucht, endet die Kaufprämie. Mehr Informationen u.a. auf zeit.de.

Das Wahlversprechen ist deshalb gebrochen.

Der Renault Zoe ist förderfähig. (Bild: CC-lizensiert, Wikipedia)

Umrüstung des Fuhrparks beginnt gemächlich

Das Bundesumweltministerium bezeichnete sich im Februar 2014 selbst als einen Vorreiter bei der Umrüstung seines Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge. Anzahl der Elektrofahrzeuge im Fuhrpark des Umweltministeriums im Februar 2014: 4.

Allerdings hat das Finanzministerium den anderen Ministerien nach Presseberichten gestattet, für Elektrofahrzeuge je nach Motorleistung mehr Geld auszugeben, als für Fahrzeuge mit konventionellen Antrieben.

Eine Kaufprämie hat Verkehrsminister Dobrindt auf einer Konferenz im März noch einmal explizit ausgeschlossen.


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