Familie, Senioren, Frauen und Jugend | Koalitionsvertrag
Einführung des maximal 28 monatigen ElterngeldPlus

 Gehalten CDU Wahlprogramm Koalitionsvertrag

"Wir werden dafür sorgen, dass den Bedürfnissen der Eltern durch flexiblere Elterngeldregelungen besser entsprochen wird. Zur Weiterentwicklung des Elterngeldes soll das „ElterngeldPlus“ eingeführt werden. Mit einem „ElterngeldPlus“ wollen wir Eltern für die Dauer von bis zu 28 Monaten die bestmögliche Inanspruchnahme des Elterngeldes in Kombination mit einer nicht geringfügigen Teilzeittätigkeit ermöglichen und damit den Wiedereinstieg, vor allem für Alleinerziehende, erleichtern. Den doppelten Anspruchsverbrauch werden wir hierbei beenden."

Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD S. 98


Seit 1.7.2015 umgesetzt

Kurz zusammengefasst:

Das traditionelle Elterngeld ersetzt 65% des Verdienstausfalls, maximal 1800 €, und kann 14 Monate bezogen werden wenn beide Partner mindestens 2 Monate zu Hause bleiben. Auch bisher kann man Elterngeld beziehen und in Teilzeit arbeiten. Das neue Elterngeld Plus beträgt monatlich genau die Hälfte des Elterngelds, kann aber doppelt so lange bezogen werden.

Ausführliche Informationen gibt es auf den Seiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Bundesrat tagt am 19. September 2014

Das Kabinett hat den Gesetzentwurf am 4. Juni 2014 verabschiedet. Inzwischen wurde er dem Bundesrat zugeleitet und dort in den Ausschüssen beraten.

Am 19. September nimmt der Bundesrat Stellung zu den Plänen der Regierung. Eine Blockade ist demnach nicht zu erwarten.

Teilzeit für junge Eltern

Mit dem Vorschlag aus dem Familienministerium zum Elterngeld Plus sollen Eltern nun insgesamt 28 Monate Elternzeit nehmen können, wenn sie Teilzeit arbeiten. “Mütter und Väter, die mit einer gewissen Stundenzahl ihrer Arbeit nachgehen wollen, haben dann die Möglichkeit, länger als bisher diese Leistung in Anspruch zu nehmen und so das volle Elterngeldbudget zu nutzen”, so der Plan aus dem Ministerium. 

Unsere Wertung:

Bis zur Verabschiedung im Bundestag bewerten wir das Vorhaben mit “in Arbeit”.


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